Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
der Elektro Voltage GmbH, Naunynstr. 39, 10999 Berlin
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über elektrotechnische Dienst- und Werkleistungen (u. a. Reparaturen, Notdienst-Einsätze, Installationen, Wartung, Beratung) zwischen der Elektro Voltage GmbH (nachfolgend „Auftragnehmer“) und ihren Auftraggebern (nachfolgend „Kunde“), soweit nicht im Einzelfall etwas anderes schriftlich vereinbart wird. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
2. Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Angebot annimmt oder der Auftragnehmer einen Auftrag (auch mündlich oder telefonisch, insbesondere bei Notdienst-Einsätzen) ausdrücklich oder durch Beginn der Ausführung bestätigt. Eine kostenlose Angebotsanfrage über unsere Website stellt lediglich eine unverbindliche Anfrage des Kunden dar und begründet noch keinen Vertrag.
3. Leistungsumfang und Notdienst
Der Umfang der vertraglich vereinbarten Leistung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Bei Notdienst-Einsätzen erfolgt die konkrete Leistungsbeschreibung regelmäßig erst vor Ort nach Feststellung des Störungsbilds; der Kunde wird über notwendige Erweiterungen des Auftrags vor deren Ausführung informiert, soweit dies ohne Gefahr für Personen oder Sachwerte möglich ist.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die im Angebot genannten Preise bzw. die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Stundenverrechnungssätze, jeweils zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, Material- und Anfahrtskosten. Für Einsätze außerhalb der üblichen Geschäftszeiten (Notdienst, Wochenend- und Feiertagseinsatz) können Zuschläge gemäß der jeweils aktuellen Preisliste anfallen, auf die der Kunde vor Beauftragung hingewiesen wird. Rechnungen sind, soweit nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.
5. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt sicher, dass dem Auftragnehmer ungehinderter Zugang zum Einsatzort gewährt wird und notwendige Angaben (z. B. zu bestehenden elektrischen Anlagen) wahrheitsgemäß und vollständig mitgeteilt werden. Verzögerungen, die durch Verletzung dieser Mitwirkungspflichten entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
6. Termine und Fristen
Vereinbarte Termine werden nach bestem Wissen eingehalten. Bei Notdienst-Einsätzen sowie bei Ereignissen höherer Gewalt, Materialengpässen oder sonstigen vom Auftragnehmer nicht zu vertretenden Umständen können sich Termine verschieben; der Auftragnehmer informiert den Kunden hierüber unverzüglich.
7. Eigentumsvorbehalt
Gelieferte und verbaute Materialien bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.
8. Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte des Werkvertragsrechts (§§ 631 ff. BGB). Bei Vorliegen eines Mangels hat der Auftragnehmer zunächst das Recht zur Nacherfüllung. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist für Werkleistungen ein Jahr ab Abnahme, soweit gesetzlich zulässig; gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Fristen (regelmäßig zwei Jahre) unverändert.
9. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit zwingende gesetzliche Vorschriften (z. B. Produkthaftungsgesetz) entgegenstehen.
10. Widerrufsrecht bei Verbrauchern
Schließt ein Verbraucher einen Vertrag im Wege der Fernkommunikation (z. B. telefonisch oder über unsere Website) ab, steht ihm grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Bei Verträgen über dringende Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten, die der Verbraucher ausdrücklich beim Auftragnehmer angefordert hat – insbesondere Notdienst-Einsätze – besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 11 BGB ausnahmsweise kein Widerrufsrecht. Für alle sonstigen im Fernabsatz geschlossenen Verträge erhalten Verbraucher vor Vertragsschluss eine gesonderte Widerrufsbelehrung.
11. Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ist der Kunde Verbraucher, gilt dies nur, soweit hierdurch keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften seines gewöhnlichen Aufenthaltsorts eingeschränkt werden. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Berlin ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: September 2026
